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ABC für Existenzgründer und Jungunternehmer

Hans-Lindner-Stiftung bietet sechsteilige Seminarreihe für Unternehmer – Fachleute stellen sich vor

ABC für Existenzgründer ung JungunternehmerAller Anfang ist schwer – auch der Weg in die Selbstständigkeit. Der Aufbau einer eigenen Firma ist für viele Existenzgründer und Jungunternehmer steinig. Vielen mangelt es an Kontakten und Know-how, doch guter Rat ist oft teuer. Um den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern und Existenzgründern die Angst zu nehmen, bietet die Hans-Lindner-Stiftung zusammen mit Partnern der Region zum wiederholten Mal Unterstützung in Form der „UnternehmerSchule“ an. Ab Oktober führen Fachleute an sechs Abenden Schritt für Schritt an das Thema Selbstständigkeit heran, geben Hilfestellungen und beantworten häufige Fragen.

Wer sich auf die Rolle des Unternehmens, des Existenzgründers oder auf die Übernahme des elterlichen Betriebes vorbereiten oder bereits vorhandenes Know-how vertiefen will, für den sind die kostenlosen Informationsabende genau das Richtige.

Seit 2002 tourt die „UnternehmerSchule“ durch 14 verschiedene Regionen in Niederbayern und der Oberpfalz. Seitdem haben über 7500 Personen an 87 Programm-Durchläufen teilgenommen. Zum siebten Mal bietet die Initiative nun auch in Freyung-Grafenau wieder ihre Hilfe an. Die Möglichkeit, am Projekt teilzunehmen gibt es im Landkreis alle zwei Jahre. Insgesamt knapp 500 Personen aus Freyung-Grafenau haben in den vergangenen Jahren bereits teilgenommen – und alle wurden gut vorbereitet in die Zukunft ihrer Unternehmen entlassen. Erste Einblicke in die neue Vortragsreihe gab die Hans-Lindner-Stiftung bei einer Pressekonferenz im Landratsamt.

„Aus kleinem Anfang entspringen große Dinge. Wir in der Region brauchen Unternehmer, die ihre Ideen in Familienunternehmen weitergeben“, meinte stellv. Landrätin Helga Weinberger bei der vorbereitenden Gesprächsrunde mit Albert Eckl und Laura Hlawatsch von der Hans-Lindner-Stiftung sowie Vertretern von Betrieben und Behörden, die eng mit Existenzgründern zusammen arbeiten.

Laut Statistiken scheitern 50 Prozent der Neugründungen in den ersten drei Jahren aufgrund von Unerfahrenheit. Deshalb sei es besonders wichtig, den jungen Unternehmern in der ersten Zeit unter die Arme zu greifen. Den angehenden Geschäftsleuten werden der Einstieg erleichtert, Sorgen und Ängste genommen. Daher sei das Hans-Lindner-Institut für die Region eine Bereicherung, so Weinberger.

„Wir hoffen auf eine rege Teilnehmerzahl. Arbeitsplätze werden dringend benötigt und Unternehmer können diese Plätze schaffen“, ergänzte Waldkirchens 3. Bürgermeister Johann Kapfer.

Albert Eckl und Laura Hlawatsch sind mit dem Hans-Lindner-Institut seit mehreren Jahren für Gründer aktiv. „Es gibt viele Gefahren und Hürden“, sagt Eckl. Aber wer sich in der „Schule“ gut vorbereitet, hat später bessere Chancen auf langfristigen Erfolg. Den Teilnehmern werde ein transparentes Netzwerk an Experten geboten. Das Ziel ist, so Eckl, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und den Mittelstand zu stärken.

Laura Hlawatsch berichtet von Erfolgen aus der Vergangenheit. Viele Teilnehmer hätten ein Gewerbe angemeldet oder das Ziel noch vor Augen.

Die Bedeutung von jungen Unternehmern für die Region hob auch Heinrich Ralph, Wirtschaftsreferent des Landkreises Freyung-Grafenau, hervor. Gerhard Ranzinger von der Raiffeisenbank begrüße es, wenn sich seine Kunden informieren und bei der Existenzgründung unterstützen lassen. Ebenso wie Dr. Mikko Klein von der Sparkasse findet er es gut, dass die „UnternehmerSchule“ Interessenten „ideales Rüstzeug“ mit auf den Weg gibt. Durch das umfangreiche Angebot werde eine wichtige Grundlage geschaffen, erklärte Christian Mitterdorfer von der AOK Bayern.

Alle Referenten kommen aus der Praxis, berichten von Erfahrungen, erzählen, was Firmengründer falsch machen können, beraten die jeweilige Geschäftsidee und geben Tipps – kostenlos. Einmal in der Woche müssen die künftigen Unternehmer dafür in den kommenden Wochen die Schulbank drücken: ab 10. Oktober jeweils dienstags ab 18.30 Uhr im Bürgerhaus Waldkirchen.

Mit dem ersten Seminar „Von der Idee zum Markt“ am 10. Oktober fällt der Startschuss der Veranstaltungsreihe. Ralph Heinrich vom Landratsamt und Martin Scheinert von Scheinert Consulting sprechen im ersten Seminarteil Fragen zu Unternehmergeist, Kernkompetenzen und Marketing-Strategien an.

Zum Thema Geschäftsidee, Geschäftsplan und Gründungsformalitäten referieren am 17. Oktober Klaus Jocham von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und Andrea Kahr von der IHK Niederbayern. Im dritten Seminar wird am 24. Oktober von Steuerberater Bernd Koller über Rechtsformen, Steuern und Buchführung gesprochen. Der vierte Teil der Seminarreihe findet am 7. November statt. Inhaltlich stehen die Themen Planung der Investitionen und Lebenshaltungskosten auf dem Tagesplan. Referiert wird dazu von Daniel Reitmayer von der Raiffeisenbank, Thomas Hasenöhrl von der Sparkasse und Armin Schlattl von der Hans-Lindner-Stiftung. Am 14. November wird es eine große Veranstaltung zum Thema Recht und Versicherungen geben. Neben Christian Mitterdorfer von der AOK Bayern und Rudolf Voggenreiter von der Sparkasse referieren an diesem Abend Gerhard Ranzinger von der Raiffeisenbank und Dr. Andrea Nachtmann.

Zum Abschluss der Seminarreihe am 21. November haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit Referent Christian Wenzl ihr Wissen zum Thema Onlinemarketing, Social Media sowie Internetauftritt zu verbessern. Im Anschluss besteht bei einem „Get together“ mit Getränken und Essen die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen.

Wer sich von den Seminarthemen angesprochen fühlt kann sich unter 08723203747, per Mail laura.hlawaatsch@lindner-group.com  oder online unter www.hans-lindner-stiftung.de  anmelden. Alle Seminare finden dienstags ab 18.30 im Bürgerhaus Waldkirchen, Ringmauerstraße 19, statt. Das themenbezogene Programm ermöglicht auch die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen, um individuelle Wissenslücken zu füllen. Ein Quereinstieg ist also jederzeit möglich.

Bildunterschrift:

Mit Rat und Tat werden die Referenten, Organisatoren und regionalen Netzwerkpartner der „UnternehmerSchule“ den Seminarteilnehmern zur Seite stehen: Christian Mitterdorfer von der AOK Bayern (von links), Daniel Reitmayer und Gerhard Ranzinger von der Raiffeisenbank, Wirtschaftsförderer Ralph Heinrich, Waldkirchens 3. Bürgermeister Johann Kapfer, Dr. Mikko Klein von der Sparkasse Freyung-Grafenau, stellv. Landrätin Helga Weinberger, Andrea Kahr von der IHK Niederbayern, Projektleiterin Laura Hlawatsch und Vorstand Albert Eckl von der Hans Lindner Stiftung.

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