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Ihr Engagement ist aller Ehren wert

Ehrenamtstag 2017 des Landkreises stand im Zeichen der Jagd – Verleihung der Ehrenamtsnadel

Ehrenamtstag 2017

Dieser Sonntag war der Tag der Jagd und der Jäger und er war auch der Tag des Schutzes von Natur und Umwelt durch viele Ehrenamtliche der Jägerschaft, die sich dieser Aufgabe seit Jahrzehnten im Landkreis uneigennützig und ehrenamtlich verschrieben haben. Und gerade dieses ehrenamtliche Engagement im Bereich „Jagd“ sollte dieses Jahr am Ehrenamtstag des Landkreises Freyung-Grafenau seine besondere Würdigung erfahren. Die Wolfsteiner Jägerschaft wiederum dankte dafür mit der mustergültigen Ausrichtung eines begleitenden und von der Öffentlichkeit vielbeachteten großen Jägerfestes.

Dass Jagdausübung, Natur- und Umweltschutz ganz im Kontext mit der Schöpfung zu stehen haben, wurde schon beim vormittäglichen Festgottesdienst, den die Jagdhornbläser der Wolfsteiner- und Grafenauer Jägerschaft in der Röhrnbacher Pfarrkirche würdig umrahmten, deutlich. Und Pfarrer Markus Krell, der den Festgottesdienst feierlich zelebrierte, wies in seiner Predigt unter Bezugnahme auf die Legende des St. Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger, darauf hin, dass nicht der Mensch Herr über Leben und Tod und selbstherrlicher Beherrscher der Kreaturen sein dürfe. Vielmehr dürfe er nur als für die Schöpfung Verantwortlicher handeln.

Gut besetzt war auch das Haidl-Atrium bereits am Sonntagvormittag, wo Landrat Sebastian Gruber zum Ehrenamtstag im Rahmen des Jägertags der Wolfsteiner Jägerschaft auch eine ganze Reihe von Ehrengästen aus Jagd, Politik, Verwaltung und Polizei, an der Spitze den Vorsitzenden des Bayerischen Jagdverbandes-Rechtsausschuss, Dr. Peter Greeske, sowie die Vorsitzenden der Jägerschaften Wolfstein und Grafenau, Norbert Ranzinger und Bürgermeister Max König, begrüßen konnte.

Die unterschiedlichen Auswirkungen auf Flora und Fauna und damit auf die Vielfalt und den Bestand der Wildtiere, Wälder, Berge, Bäche und Seen durch eine intensive Nutzung der Natur, sowie das - begleitet von einem Abhandenkommen der Kenntnisse über Natur und ihre Abläufe - stark zunehmende emotionale Engagement für Natur- und Tierschutz in der Gesellschaft biete großen Raum für Spekulationen und Vorurteile, so Landrat Sebastian Gruber weiter. Die Jagd nähme eine wesentliche Rolle in der Pflege der Kultur- und Naturlandschaft ein. Engagierte Jagdvorsteher, Jäger und Kreisjagdberater, versuchten zudem, durch Öffentlichkeitsarbeit jeden Tag, bestehende Spekulationen und Vorurteile auszuräumen.

Für den Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes, Prof. Dr. Jürgen Vocke, stellte Dr. Peter Greeske Ehrenamt und weitere Aspekte der Jagd ebenso in den Blickpunkt seiner Grußworte wie auch etwa den jugendbildenden Faktor oder den finanziellen Aufwand, der ohne ehrenamtliche Jagdausübung für die zu erledigenden Aufgaben alleine von der Gesellschaft zu schultern wäre. Und, „die Wolfsteiner Jägerschaft ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass es etwas Gutes ist, wenn man es tut“, so die Aussage von Dr. Geeske weiter.

Im Anschluss daran zeichnete Landrat Sebastian Gruber anlässlich des Ehrenamtstages 2017 insgesamt 29 Persönlichkeiten mit Urkunde und Ehrenamtsnadel aus, die sich bereits über viele Jahre hinweg in herausragender Weise im Bereich der Jagd ehrenamtlich engagierten.

Sie erwiesen den Jägern mit ihrem Besuch die Ehre: Der Vizebürgermeister der südböhmischen Stadt Trebon Zdenek Mraz, die Vertreter der Politik MdB Bartl Kalb, die MdL Max Gibis und Prof. Dr. Gerhard Waschler, Bezirksrat Josef Heisl, weiterhin als Hausherr Bürgermeister Josef Gutsmiedl sowie weitere Bürgermeister von Gemeinden des Landkreises, Altlandrat Alfons Urban, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Stefan Proßer, die Leiterin der Polizeistation Waldkirchen Andrea Schreiner, Kreis- und Gemeinderäte, Vertreter der Verwaltung und die Ausrichter des Ehrenamtstages und des Jägerfestes sowie die Ehrenamtlichen, die sich im Bereich der Jagd engagieren.

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