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„Frühe Hilfen“ im Landkreis

Es gäbe ein gutes Netzwerk – Einstieg zum Beispiel über die KoKi FRG

Frühe Hilfen im Landkreis

Zum sechsten Mal lud die Koordinierende Kinderschutzstelle des Amtes für Kinder und Familie in Freyung zum Arbeitskreis „Frühe Hilfen“ ein. Die zahlreiche Teilnahme an der Veranstaltung zeigt die Notwendigkeit, die einzelnen Institutionen und deren Arbeitsbereich zu kennen und miteinander zu verbinden, um Familien mit Kindern frühestmöglich ein stabiles Netzwerk bieten zu können.

Die meisten Familien können ihren Kindern eine gute Umgebung zum sorglosen Aufwachsen bieten. Jedoch ist es manchen Familien aufgrund schwieriger Lebenssituationen kaum möglich, ihre Kinder vor allem in der ersten Zeit adäquat zu unterstützen und zu fördern. Es ist in dieser Phase überaus wichtig, Belastungen und Risiken frühzeitig zu erkennen, so dass eine Möglichkeit zur Veränderung der Situation aufgezeigt werden kann.
Im Landkreis Freyung-Grafenau besteht bereits ein breit gefächertes Angebot an Einrichtungen und Diensten für das frühe Kindesalter. Zudem gibt es eine Vielzahl an Beratungs- und Betreuungsangeboten sowie eine große Anzahl an Kinderkrippen und Kindergarten- sowie Tagespflegeplätzen. Das Potenzial zur Realisierung früher Hilfen ist jedoch damit noch lange nicht ausgeschöpft.

Ein konsequenter Austausch der einzelnen Akteure bietet die Möglichkeit, für hilfesuchende Familien einen individuellen Bausatz an Leistungen und Unterstützungsangeboten zusammenzustellen.

Dafür gibt es neben anderen regionalen und überregionalen Arbeitskreisen den Arbeitskreis „Frühe Hilfen“ im Landkreis Freyung-Grafenau. Beim Treffen im Sitzungssaal des Landratsamts Freyung-Grafenau stellte Reinhilde Bauer, Case-Managerin und Sozialpädagogin an der Passauer Kinderklinik Dritter Orden, in einem Impulsreferat das Nachsorgezentrum „Bunter Kreis Passau“ mit dem gesamten Leistungsspektrum vor. In der Neuorientierung nach einem Krankenhausaufenthalt des Kindes gilt es, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen und die Veränderungen des Lebens zu bewältigen. Der Behandlungserfolg wird dadurch stabilisiert und gewährleistet.

In der Diskussionsrunde und abschließenden Zielorientierung wurde deutlich, dass sämtliche Initiativen der „Frühen Hilfen“ ein unabdingbares präventives Instrument darstellen, um Familien ein tragbares Netz für ein sorgloses Kinderleben bieten zu können.

Die prekäre Situation der Versorgung Schwangerer wegen des Mangels an freiberuflichen Hebammen im Landkreis wurde ebenso diskutiert wie der lösungsorientierte Ansatz der ganz frühen Aufklärung werdender Mütter durch Beratungseinrichtungen und Ärzte. Zudem sind beinahe alle Mitglieder der Arbeitsgruppe derzeit auf Suche nach einer adäquaten Räumlichkeit in Freyung und Grafenau für ihre Arbeit.
Bei allen Fragen und Anliegen rund ums Kind können sich werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern an die Koordinierende Kinderschutzstelle/KoKi des Landratsamtes wenden:  08551/57151. Die Angebote der KoKi sind kostenlos, unbürokratisch und unterliegen der Schweigepflicht.

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