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Do schau her – der Wolf in unsan Woid

Das Museum „Jagd Land Fluss“ auf Schloss Wolfstein lädt am Samstag um 19 Uhr zum Expertengespräch

Do schau her - der Wolf in unsan WoidDas landkreiseigene Museum im Schloss Wolfstein in Freyung startet eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Do schau her!“. Am kommenden Samstag, 14 Oktober, geht es um 19 Uhr im Fürstenzimmer los. Und zwar mit dem Thema der „Rückkehr der freilebenden Wölfe“. Aktueller hätte man damit nicht sein können, sorgt momentan doch der Ausbruch von Nationalparkwölfen aus ihrem Gehege am Falkenstein für riesiges Medieninteresse. Auch der Fall einer Touristin in Griechenland, deren Tod im Zusammenhang mit Wölfen gebracht wird, ist derzeit europaweit Gesprächsthema. Und das alles vor dem Hintergrund einer Ansiedlung der bayernweit ersten Wolfsfamilie im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebiet, die im Frühjahr sogar Nachwuchs bekommen hat.

Nun sei laut Museumsleitung eine aktive Information der Bevölkerung und von Interessengruppen angebracht, um durch Fakten ggf. vorhandenen Sorgen, Missverständnissen, Vorurteilen und Ängsten in der Bevölkerung zu begegnen oder ihrem Entstehen vorzubeugen. Viele Fragen stehen noch im Raum: Wie verhält es sich mit Problemwölfen? Welche Schutzmaßnahmen gibt es? Welche Entschädigung für Landwirte?

Moderiert wird der Abend vom Grafenauer PNP-Redaktionsleiter Andreas Nigl, der selbst in der Gemeinde Mauth lebt und dort sozusagen Nachbar des ersten Bayerischen Wolfsrudels seit vielen Jahren ist. Als Teilnehmer auf dem Podium stellen sich den Fragen des Moderators:

Dr. Walter Joswig, Referat Wildtiermanagement des Landesamtes für Umwelt (LfU),
Max König, Vorsitzender Kreisjägerschaft Grafenau,
Florian Heyn, Schafzüchter aus Neuschönau vom Bauernverband Freyung-Grafenau,
Josef Beck sen. vom Hotel- und Gaststättenverband Freyung-Grafenau.

Nach der Begrüßung durch den Landkreis-Hausherrn wird der Moderator Nigl in das derzeit hochaktuelle Thema einführen. Nach kurzen Eingangsstatements der Fachleute folgen die Fragen des Moderators an die Referenten auf dem Podium und abschließend können voraussichtlich wenn die Zeit es zulässt auch noch Fragen vom Publikum gestellt werden. Für die Dauer der Veranstaltung sind 1,5 Stunden angesetzt.

Bildunterschrift:

Ein Wolf im Nationalparkgehege  in Neuschönau – erst am Freitag sind am Falkenstein sechs seiner Artgenossen ausgebrochen.

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